Bioenergie in Regionen – Ein Ratgeber – basierend auf den Ergebnissen des Wettbewerbes Bioenergie-Regionen

Schwerpunkte des Ratgebers sind die technischen und ökonomischen Aspekte der Bioenergienutzung in Regionen sowie die Prozesse, Strukturen und regionalen Effekte. Das Handbuch wurde geschrieben von Mitarbeitern des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ), das die Bereiche Technik und Ökonomie untersuchte, sowie dem nova-Institut und SPRINT, die sich mit den regionalen Netzwerken und Prozessen auseinandersetzten.

Für diesen Ratgeber standen 25 höchst unterschiedliche Regionen in Deutschland Pate – von Nordfriesland im Norden bis zum Achental am Rande der Alpen im Süden, von der Mittelgebirgsregion Eifel im Westen bis zur Sächsischen Schweiz im Osten Deutschlands. Alle Regionen haben mit der Mobilisierung und Nutzung der vorhandenen Bioenergiepotenziale einen Beitrag zum Klimaschutz, zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und regionaler Energiealternativen geleistet.

Neben anschaulichen Beispielen aus der Praxis erfährt der Leser, wie er einen Schnelltest für ein Regionalnetzwerk durchführen kann und bietet eine Charakterisierung möglicher Potenziale und Schwierigkeiten des Netzwerkes an.

In der ersten Förderphase des Wettbewerbes „Bioenergie-Regionen“ von 2009 bis 2012 wurden 25 Bioenergie-Regionen durch das BMELV mit jeweils bis zu 400.000 Euro bei der Umsetzung ihrer regionalen Entwicklungskonzepte gefördert. Es wurden keine Investitionen, sondern Netzwerke, Information, Beratung und Wissenstransfer gefördert.

Das Handbuch „Bioenergie in Regionen“  steht auf www.bmelv.de/broschuere-bioenergie-regionen zum Download bereit oder kann dort bestellt werden.