Biomethan-BHKW: Dampf für Frosterei in Dithmarschen aus Wendländer Biogas


Eine doppelte regenerative Premiere erlebt die Westhof Bioenergie GmbH Co. KG in Friedrichsgabekoog: Mit einem Blockheizkraftwerk, das Biomethan aus dem öffentlichen Gasnetz nutzt, macht die Frosterei für Biogemüse in Wöhrden den ersten Schritt zur CO2-neutralen Energieversorgung der eigenen Produktion. Gleichzeitig wird erstmalig im Gasnetz der E.ON Hanse Biomethan im BHKW verwertet. Die Bioenergieberatung begleitete das innovative Projekt von Anfang an.

Anlass für die Investition war der ganzjährig hohe Wärmebedarf der Blanchiereinrichtung, die Biogemüse aus der gesamten Region verarbeitet. So kann das BHKW kontinuierlich Strom produzieren - bei 100%iger Wärmenutzung.

Landwirtschaftlich geprägt ist das gesamte Projekt: Biogas-Landwirt Horst Seide aus dem Wendland liefert aufbereitetes Biogas per Gasnetz. Auf der Abnehmerseite steht als Geschäftsführer der Westhof Bioenergie GmbH der Öko-Gemüsebauer Rainer Carstens (Westhof Bio-Gemüse GmbH & Co. KG). Für diesen ist das Biomethan-BHKW ein erster Schritt, um den Gesamtbetrieb bis 2012 mit Bioenergie energieneutral zu entwickeln. Die nächsten Schritte sind bereits angeschoben: Es läuft die Projektierung einer Biogasanlage mit ökologisch produzierten Gärsubstraten ohne zusätzlichem Flächenverbrauch in Kombination mit einem Tomatengewächshaus als Wärmeabnehmer.

Projektpräsentation: Bioenergy Decentral, Hannover, am 17.11.2010, 11-12 Uhr. Forum „Marktplatz Dezentrale Energieversorgung“ (Stand 26/G 20).

Betrieb

Westhof Bioenergie GmbH Co. KG
Standort Wöhrden / Dithmarschen

Kontakt

Bitte wenden Sie sich an:

Bioenergieberatung Schleswig-Holstein / Hamburg
Maschinenringe Schleswig-Holstein
Florian Gerlach
Tel. 04874 9005-313
E-Mail: florian.gerlach(bei)mr-mittelholstein.de

 

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