Pflanzmaterial und Beratung für KUP-Anbau

Holzenergie ist ein zukunftsträchtiger Markt, der Rohstoff hierfür steht jedoch nur in begrenzten Mengen zur Verfügung. Mit dem Anbau von Energieholz auf Ackerflächen - sogenannten Kurzumtirebsplantagen (KUP) - kann die Rohstoffversorgung von dezentralen Holzfeuerungsanlagen abgesichert werden. Damit wird nicht nur der Holzmarkt zugunsten der stofflichen Verwertung entlastet, sondern auch der Rohstoff "direkt vor Ort" produziert.
Die Verwendung von Dauerkulturen (Pappel, Weide, Robinie etc) gerade auf problematischen Standorten hat oft Vorteile. So können zum Beispiel die Wurzeln aus tieferen Schichten Nährstoff- und Wasserreserven erreichen, die für annuelle Früchte unerreicht bleiben.
Kurzportrait / Eckdaten:

Diplom-Landwirt Hans-Georg von Engelbrechten lebt in der Nähe von Stendal (Altmark). Er betreibt dort ein Mutterquartier für Energieholzpflanzen und betreut in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen sowie Mecklenburg-Vorpommern seit mehreren Jahren Energieholzplantagen auf unterschiedlichsten Standorten.
Auf Grundlage der Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung bietet Herr von Engelbrechten inzwischen die gesamten Dienstleistungen in diesem Bereich an: Vor-Ort-Beratung, Lieferung von zertifiziertem Pflanzmaterial aus eigens dafür angelegten und behördlich anerkannten Mutterquartieren, Pflanz- und Pflegedienstleistungen sowie Verwertungswege der Hackschnitzel.


- Betreiber: Hans-Georg von Engelbrechten, Vollenschier/Altmark (agralinga GmbH)
- Betriebsbeginn: erste Anpflanzung Frühjahr 2008
- Baumarten: Pappel, Weide, Robinie, Eiche
- Anbauformen: abhängig von Standort und Zielabnehmer
kurzer Umtrieb: 3-jährig mit 10.000 bis 14.500 Pflanzen pro Hektar
langer Umtrieb: 8-12-jährig mit 3.300 bis 5.000 Pflanzen pro Hektar - Pflanzmaterial: Pappeln aus eigenem Anbau, andere Pflanzenarten von Partnerbetrieben
- Rohstoff: 7 - 15 Tonnen Trockenmasse pro Hektar und Jahr (ca. 2,5 Tonnen entsprechen einem Heizöläquivalent von 1.000 Litern)
Kontakt:
Hans-Georg von Engelbrechten
Dorfstr. 14
39579 Vollenschier
Tel. 01 78 / 7 14 37 24
Email: hgengelbrechten(bei)web.de
Herr von Engelbrechten steht für Fragen und Beratung gern zur Verfügung.
Weiterhin kann Kontakt zu einem Bioenergiedorf nahe Bad Harzburg (Niedersachsen) hergestellt werden. Dort kann der funktionierende Kreislauf durch Holzenergie besichtigt werden (2 x 250 kW Holzkessel, Fernwärmenetz mit 64 Haushalten, Rohstoffversorgung u.a. aus KUP im Umkreis von 3 km).








